Verwaltungskooperation

banner_entwurf verwaltungskooperationErfahrungsaustausch bringt Mehrwert

Die Kommunen stehen vor vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, die zunehmend innovative Lösungsansätze erfordern. In diesem Kontext erweist sich die interkommunale Zusammenarbeit in zahlreichen Bereichen als geeignete Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit und Qualität von Gemeinden zu steigern.

Gesellschaftliche Veränderungen

Die Einflüsse der gesellschaftlichen Veränderungen wirken direkt auf die Kommunen. So können bestehende Infrastruktureinrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Bäder aufgrund sinkender Bevölkerungszahlen oft nicht mehr ausgelastet werden. Parallel dazu gewinnt die öffentliche Daseinsvorsorge in den ländlichen Regionen immer mehr an Bedeutung.

Gemeinsam Aufgaben lösen
Bei ihrem Treffen, die praxisnahe Themen behandeln, geht es nicht darum, das „Rad neu zu erfinden“, sondern von den Erfahrungen der anderen zu lernen und Wissen untereinander zu teilen. Das ist hilfreich bei der Umsetzung, Erfahrungen mit Dienstleistern, neuen Satzungen oder bei der Organisation von Bereitschaftsdiensten. Schon seit längerer Zeit hilft man sich gegenseitig aus, wenn kurzfristiger Personenmangel auftritt: z.B. im Klärwerk oder im Bauhof. Die Bauhofs- und Bauamtsleiter organisieren bei speziellem Bedarf, z.B. für die Vorführung neuer Gerätschaften, eigene Treffen oder werden für konkrete Themen in die Geschäftsleiter-Runde eingeladen.

Für die Zukunft werden weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit angedacht, beispielsweise die gemeinsame Anstellung spezialisierter Fachkräfte oder die Organisation gemeinsamer Mitarbeiter-Schulungen vor Ort, um Kosten und Wege zu sparen. Eine erfolgreiche Kooperation auf interkommunaler Ebene – sogar ILE-übergreifend – stellt die gemeinsame Vermarktung der Region im Bereich Tourismus dar.