ILE Passauer Oberland: Planungsbüro Nigl + Mader übernimmt Energiemanagement

Planungsbüro Nigl + Mader übernimmt Energiemanagement: (v.li) Michael Bauer (ILE- Geschäftsleiter), Thomas Mader (Geschäftsleiter Nigl + Mader GmbH), Matthias Obermeier (Energiemanager), Bürgermeister Stephan Gawlik (ILE-Vorsitzender), Bürgermeister Georg Steinhofer (Federführend HF Energie & Umwelt)

Planungsbüro Nigl + Mader übernimmt Energiemanagement: (v.li) Michael Bauer (ILE- Geschäftsleiter), Thomas Mader (Geschäftsleiter Nigl + Mader GmbH), Matthias Obermeier (Energiemanager), Bürgermeister Stephan Gawlik (ILE-Vorsitzender), Bürgermeister Georg Steinhofer (Federführend HF Energie & Umwelt)

Das Planungsbüro Nigl + Mader GmbH mit Sitz in Röhrnbach und Passau übernimmt für die nächsten eineinhalb Jahre das Energiemanagement für die Gemeindeallianz ILE Passauer Oberland.

Im ILE-Handlungsfeld Energie und Umwelt musste die Position des Energiemanagers neu besetzt werden. Bereits im Februar dieses Jahres stellte Thomas Mader, Geschäftsführer des Planungsbüros Nigl + Mader, sein Angebot der Ratsversammlung vor. Der Zuschlag wurde einstimmig beschlossen.

Die erste Aufgabe des Energiemanagers stellte die Zuarbeit zur Förderantragstellung beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern dar. Ab August konnte dann im Handlungsfeld Energie und Umwelt voll durchgestartet werden, da die Förderzusage erteilt wurde.  

Matthias Obermeier wird als Hauptansprechpartner für die zehn Passauer Oberland Gemeinden zur Verfügung stehen. Er arbeitet seit 2012 für das Planungsbüro als Ingenieur und hat sich den Themen Energie und Umweltschutz verschrieben.

Im September, nach Eingang des Förderbescheids startete Matthias Obermeier mit den Auftaktgesprächen in den einzelnen Gemeinden. Hier konnten die Bürgermeister, Geschäftsleiter und Energiebeauftragten der jeweiligen Kommune ihre eigenen Anliegen im Handlungsfeld Energie und Umwelt darlegen. In jeder der 10 ILE-Gemeinden besichtigte Obermeier mit den Verantwortlichen eine sanierungsbedürftige Liegenschaft, denn anhand von praxisnahen Beispielen lässt sich der Energieverlust besonders gut veranschaulichen.

Auch die in den ILE-Gemeinden ansässigen Unternehmen und Betriebe sollen die Angebote des Handlungsfeldes Energie und Umwelt nutzen und davon profitieren können. Das Treffen des Wirtschaftsnetzwerkes Passauer Oberland im Oktober fand daher unter dem Themenschwerpunkt Energie statt.

Unter dem Leitgedanken „Förderung und Stärkung der regionalen Wertschöpfung“ betonte Matthias Obermeier, dass Unternehmen im ILE-Gebiet eine kostenlose Energie- und Förderberatung über die Nigl + Mader GmbH in Anspruch nehmen können. Gerade die Planung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und die damit verbundene Reduzierung der Energiekosten stellt für jeden Unternehmer einen bedeutenden Anreiz dar.

Ein erstes gemeinsames Treffen für die kommunalen Energiebeauftragten und Verantwortlichen für die Liegenschaften unter der Leitung des neuen Energiemanagers steht als nächste Aufgabe an. Ihnen wurde bereits eine Mustervorlage für eine standardisierte Erfassung des Energieverbrauchs der öffentlichen Gebäude zugesandt. Hier gilt es, die Arbeit für alle einheitlich zu gestalten und den Austausch über Erfahrungswerte zu pflegen. Weiterer Schwerpunkt liegt bei Optimierungsmaßnahmen, wie z.B. an der Beleuchtung, an der Heizungstechnik, Außenwänden und Fenstern, um die Energieverbräuche sowie deren Kosten zu senken.

Die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung durch Öffentlichkeitsarbeit soll über Informationsveranstaltungen, Workshops und Schulungen umgesetzt werden. Natürlich erteilt der Energiemanager auch an Bürgerinnen und Bürger der ILE Passau Oberland Auskünfte bei energierelevanten und fördertechnischen Anfragen.
Sie erreichen Matthias Obermeier unter Tel: 08582/979709-0 oder per E-Mail: MO@nigl-mader.de.

Das Passauer Oberland geht mit gutem Beispiel voran und leistet seinen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele. Auch die Bürgerinnen und Bürger können durch die kostenlose Beratung, die über die Gemeindeallianz und durch die Förderung des Amtes für Ländliche Entwicklung überhaupt erst möglich ist, gewinnen.